Was ist der Unterschied zwischen Vermögensverwaltung und Anlageberatung bei einer Bank?

Eine Vermögensverwaltung bietet im Vergleich zur Anlageberatung bei einer Bank eine Reihe von Vorteilen:

Individuelle und kontinuierliche Betreuung: Gemeinsam mit Ihnen entwickelt ein Vermögensverwalter eine maßgeschneiderte Anlagestruktur für Ihr liquides Vermögen. Im Rahmen der vereinbarten Anlagerichtlinien übernimmt er die professionelle Umsetzung und laufende Überwachung Ihres Wertpapiervermögens. Über regelmäßige Reports und persönliche Gespräche bleiben Sie auf dem Laufenden. In der Anlageberatung dreht es sich in der Regel dagegen nur um eine Kette von Einzelfallentscheidungen, die jedes Mal Ihr Mitwirken verlangen und deshalb für Sie zeitaufwändiger sind. Letztendlich müssen Sie selbst die Entscheidung für den Kauf oder Verkauf von Wertpapieren treffen. Wenn in unruhigen Börsenphasen schnelle Entscheidungen erforderlich sind, kann das nachteilig sein. Zudem findet die Gesamtbetrachtung Ihrer persönlichen Vermögenssituation und Ihre finanziellen Ziele meist nur eingeschränkt statt.

Aktives Management: Vermögensverwalter überwachen und verwalten kontinuierlich das Portfolio ihrer Kunden. Sie passen die Anlagestrategie je nach Marktbedingungen, Zielen des Kunden und anderen Faktoren selbständig an, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Ein durchschnittlicher Anlageberater betreut eine hohe Anzahl an Kunden gleichzeitig und wird daher aus Kapazitätsgründen die Portfolios seiner Kunden nicht permanent überwachen können.

Zugang zu kostengünstigen Anlagen: Ein bedeutender Erfolgsfaktor bei der Kapitalanlage sind niedrige Kosten. Zwar erhält ein Vermögensverwalter eine laufende Vergütung (meist in % p.a. auf das verwaltete Vermögen), er hat aber ein hohes Eigeninteresse, die Gesamtkosten für seine Kunden möglichst niedrig zu halten, um der Performance nicht zu schaden. Professionelle Vermögensverwalter verzichten daher auf Ausgabeaufschläge, setzen günstige Fonds bzw. Anteilsklassen ein und haben attraktive Sonderkonditionen bei ihren Partnerbanken vereinbart. Ein Bankberater erhält stattdessen vom Produktanbieter eine vertriebsabhängige Provision wie z. B. einen Ausgabeaufschlag (drei bis fünf Prozent sind die Regel) und eine wiederkehrende Bestandsprovision.

Professionelle Expertise: Vermögensverwalter sind oft hochqualifizierte Finanzexperten mit fundiertem Fachwissen und Erfahrung in der Verwaltung von Wertpapiervermögen. Der gewöhnliche Bankberater hat ein viel breiteres Spektrum an Finanzdienstleistungen abzudecken (vom Sparbuch über Wertpapiere bis zur Rentenversicherung).

Fazit: Aus über 50 Jahren Erfahrung wissen wir, dass viele Kunden von der Betreuung bei ihren Banken enttäuscht sind. Oft liegt es am hohen Verkaufsdruck, den die Bankberater haben, an hohen Gebühren und an den teilweise intransparenten Wertpapierprodukten, die angeboten werden. Darüber hinaus hören wir von der schweren Erreichbarkeit der Berater, häufigen Personalwechsel und einer Menge schwer verständliches „Fachchinesisch“.

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